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Pflege - Standards Pflegekräfte haben zu wenig Wissen über Demenz

Es wird sich in der Gesellschaft zu wenig mit dem Thema Demenz beschäftigt. Das gilt auch für die meisten Pflegekräfte und Ärzte. Es ist durchaus bei vielen Patienten möglich, mit der richtigen Therapie den Demenzprozess zu verlangsamen.


Aufhalten kann man Demenz zwar heute noch nicht, aber es ist ein Aufschieben der dementiellen Entwicklung möglich. Mit den sogenannten Cholinesterasehemmern kann die kognitive Leistungsfähigkeit bei dementen Patienten gesteigert werden. Bei Alzheimer-Patienten lässt sich sogar unter der Gabe von Choinesterasehemmern eine Besserung der Symptomatik erkennen. Später tritt meist eine Verschlechterung ein, aber im Gegensatz zu nicht-behandelten Patienten findet ein Verschiebung des Krankheitsverlauf statt. Das ist ein großer Vorteil für den Patienten. Kann er doch in der Zwischenzeit am gesellschaftlichen Leben teilhaben und seinen Alltag individuell gestalten. Oft kann eine Heimeinweisung mit der richtigen Therapie vermieden werden. Ist die häusliche Situation gesichert, ist ein Pflegedienst oder sind Nachbarn eingeschaltet, so kann auch ein alter Mensch in seiner Wohnung bleiben.


Tipp: Wenn Sie demente Patienten versorgen, so legen Sie Wert auf eine genaue Diagnostik der dementiellen Erkrankung. Arbeiten Sie mit dem Arzt eng zusammen, damit jeder Patient die Therapie erhält, die für ihn die größtmögliche Selbständigkeit bietet.

 

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